02.12.2015 Damen 1: Zittersieg gegen Angstgegner

TSV-Damen besiegen Pullach dank starker Abwehrleistung - Verletzung trübt Freude über 19:17 Heimerfolg

Der SV Pullach gehört nicht unbedingt zu den Lieblingsgegnern der Weilheimer Damen. Das zeigte sich in der Vorsaison in der beide Partien deutlich verloren gingen. In dieser Saison hat der Angstgegner jedoch seinen Schrecken verloren. Vor heimischer Kulisse besiegten die Schützlinge von Trainer Sepp Großmüller die Frauen aus dem Münchner Vorort mit 19:17 (10:7). „Auch wenn wir am Ende ein bisschen Zittern mussten, war es ein hart erarbeiteter aber verdienter Sieg“, urteilte Großmüller danach zufrieden. Der Erfolg wurde aber teuer erkauft, da sich Nachwuchstalent Jana Osterhaus, die gerade gut in Form war, in der zweiten Hälfte am Knie verletzte und vermutlich längere Zeit ausfallen wird.

Nach wie vor ohne Karen Albust und Andrea Wichtl kamen die Weilheimerinnen zunächst nur schwer in Tritt. Erst Mitte der ersten Hälfte und nach einem Drei-Tore Rückstand fanden die TSV-Damen über den Kampf langsam ins Spiel. Dank einer starken Abwehrleistung und Torfrau Marlene Zwiekopf, die in der ersten Hälfte vier Strafwürfe abwehrte, blieben die Gäste fast zehn Minuten ohne Torerfolg. Die Weilheimerinnen, die in Anna Strobl und Osterhaus ihre torgefährlichsten Werfererinnen hatten, glichen so beim 6:6 (21.) wieder aus. Bis zum Wechsel blieben die Gastgeberinnen tonangebend, was in einer Drei-Tore Führung ihren Niederschlag fand.

Diesen Vorsprung verteidigten die TSV-Damen in der zweiten Hälfte bis zum Ausfall von Osterhaus. Danach arbeiteten sich die Pullacher Damen vor allem durch Gegenstoßtreffer wieder heran. Beim 18:17 (55.) lag die Wende in der Luft. In der Schlussphase ließen bei den Gästen, die mit nur zwei Auswechslerinnen angereist waren, die Kräfte aber langsam nach. Dadurch häuften sich die technischen Fehler und Ballverluste. Einen davon verwertete schließlich Anna Strobl zum 19.Treffer, der den Weilheimerinnen zum knappen Sieg reichte.

Spielerinnen und Tore: Anna Strobl (8/4), Jana Osterhaus (4), Annika König (3), Sabrina Gerold (2), Marina Wichtl, Birgit Schuster (je 1), Iris Gomez, Elisabeth Zwiekopf, Sarah Mannefeld, Katrin Wichtl; Tor: Marlene Zwiekopf, Veronika Mahler.

Roland Halmel, 1.12.15