11.04.2019 Damen: Treffsichere „Sabrinas“

Souveräner 23:15 Heimerfolg der Weilheimer Damen gegen HSG Isar-Loisach

Die HSG Isar-Loisach gehört nicht unbedingt zu den Lieblingsgegnern der Weilheimer Handball-Damen. Bei der Kombination aus Wolfratshausen und Geretsried gab es für die TSV-Frauen in den letzten Jahren auswärts nichts zu holen. In eigener Halle sieht es besser aus. Wie schon in den letzten Vergleichen gegen die HSG behielten die Weilheimerinnen in der Jahnhalle die Punkte. Das letzte Heimspiel der Saison gewannen die Schützlinge von Trainer Michael Sander klar mit 23:15 (10:7), womit sie sich in der Tabelle auf Platz acht verbesserten. „Langsam trägt das Training Früchte“, erkannte Sander zum Ende der Spielzeit deutliche Fortschritte gegenüber den ersten Auftritten. „Die Abwehr war richtig stark und auch das schnelle Spiel nach vorne klappte phasenweise sehr gut“, lobte Sander. „Das hat die Mannschaft richtig souverän nach Hause gespielt“, bilanzierte Sander zufrieden.

Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Nach dem 5:5 (20.) erarbeiteten sich die Gastgeberinnen leichte Vorteile und eine Drei-Tore Führung. Einen zwischenzeitlichen Hänger bügelte vor allem Torfrau Marlene Zwiekopf aus, die mehrere Großchancen der Gäste darunter Gegenstöße und Strafwürfe abwehrte. Der Vorsprung auf die HSG blieb so bis zum Wechsel konstant.

Aus der Kabine kamen die Weilheimerinnen mit viel Schwung aufs Parkett zurück. Die Belohnung war eine deutliche Führung beim 15:8 (38.). Dank der treffsicheren „Sabrinas“, sprich Sabrina Pudil und Sabrina Gerold, hielten die TSV-Damen die Gäste in der Folge auf Distanz. Die Abwehr, in der Elisabeth Zwiekopf eine starke Partie ablieferte, ließ die HSG-Offensive weiterhin kaum zur Entfaltung kommen. Sander konnte so frühzeitig durchwechseln, ohne dass der klare Sieg noch in Gefahr geriet.

Spielerinnen und Tore: Sabrina Pudil (5), Karen Albust (4), Andrea Wichtl (4/4), Sabrina Gerold, Anita Tratz (je 3), Elisabeth Zwiekopf, Luca-Sophie Padberg (je 2), Sarah Mannefeld, Veronika Melypataki, Marina Wichtl, Christine Roth; Tor: Marlene Zwiekopf, Veronika Bauer.

R.Halmel, 9.4.19