04.04.2019 Damen: Leihgabe aus der Ersten macht Probleme

Weilheimer Damen sichern sich durch mühevollen 32:29 Sieg in Ottobeuren den Klassenerhalt

Nicht in Bestbesetzung und ohne ihren Trainer lieferten die Weilheimer Damen im vorletzten Saisonspiel beim TSV Ottobeuren II alles andere als eine Glanzleistung ab. Beim abgeschlagenen Tabellenletzten, der zuvor regelmäßig haushohe Niederlagen einstecken musste, reichte es für den Frauen aus der Kreisstadt nur zu einem mageren 32:29 (16:14) Erfolg. „Im großen und ganzen war es kein schönes Spiel“, räumte Weilheims Teamsprecherin Sarah Mannefeld ein. „Am wichtigsten waren die zwei Punkte“, ergänzte Mannefeld, da die Weilheimerinnen somit nicht mehr absteigen können, weil der Vorsprung auf den TSV Mindelheim, gegen den sie den besseren direkten Vergleich aufweisen, jetzt vier Zähler beträgt. Ohne die Zwiekopf-Zwillinge Marlene und Elisabeth sowie ihren Coach Michael Sander, den Christian Bemmerl aus der zweiten Mannschaft vertrat, zeigten die Gäste in Ottobeuren eine sehr wechselhafte Leistung. „Wir hatten immer mal wieder ein paar gute Szenen aber im großen und ganzen lief es mehr schlecht als recht“, erklärte Mannefeld.

Mitte der ersten Hälfte sah es bei der 11:5 Führung (17.) der Weilheimer Damen eigentlich schon recht gut aus. In der Folge machte eine Allgäuer Spielerin den Gästen aber das Leben schwer. Celine Würdinger, die Leihgabe aus der ersten Mannschaft, die in der Landesliga in der Liste der Torschützinnen Rang zwei belegt, war kaum zu halten. Sie erzielte am Ende zehn Treffer und hatte großen Anteil daran, dass die Gastgeberinnen die Partie bis zum 20:18 (36.) spannend hielten. „Erst als wir sie kurz gedeckt haben, wurde es besser,“ erklärte Mannefeld. Die Weilheimerinnen, denen einige schöne Treffer von außen vor allem durch Sabrina Gerold gelangen, setzten sich im Anschluss mit einem Zwischenspurt auf 29:21 (47.) ab. Damit war die Partie vorzeitig gelaufen, auch wenn die Ottobeurer Damen in der Schlussphase noch bis auf drei Tore herankamen.

Spielerinnen und Tore: Sabrina Gerold (9), Karen Albust (8), Andrea Wichtl (4/4), Sabrina Pudil, Sarah Mannefeld (je 3), Veronika Melypataki, Luca-Sophie Padberg (je 2), Katrin Wichtl (1), Birgit Schuster, Christine Roth, Marina Wichtl; Tor: Veronika Bauer, Marianne Rupp.

R.Halmel, 2.4.19