05.11.2018 Damen: Verhängnisvolle Torflaute in der Schlussphase

Weilheimer Damen verlieren Spiel auf Augenhöhe - 16:19 Heimpleite gegen Eichenau

Im fünften Spiel holten die Weilheimer Handball-Damen in der letzten Saison den ersten Sieg. Den Heimerfolg feierten sie gegen den Eichenauer SV, der auch in dieser Spielzeit genau zur fünften Begegnung anreiste. Eine Wiederholung des Vorjahreserfolgs gelang den Weilheimerinnen dabei nicht. Die Mannschaft, die Birgit Spreitzer für den verhinderten Trainer Michael Sander betreute, musste sich dem noch ungeschlagenen Tabellenvierten mit 16:19 (10:12) beugen. „Schade, ein Unentschieden wäre bestimmt drin gewesen“, bedauerte danach Teamsprecherin Sarah Mannefeld. „Eigentlich war es ein Gegner auf Augenhöhe“, meinte Mannefeld zu den Eichenauer Damen, die aufgrund der bisherigen Ergebnisse als klarer Favorit angereist war. „In der zweiten Hälfte hatten wir etwas Pech bei der Chancenverwertung und auch mit der einen oder anderen Schiedsrichterentscheidung“, meinte Mannefeld.

Die Weilheimerinnen verschliefen die ersten Minuten zunächst komplett. Erst nach dem 0:3 (6.) wachten die TSV-Damen auf. In der Folge gestalteten sie die Partie offen. Mehrfach rückten sie bis auf ein Tor an die Eichenauerinnen heran. Auf den Ausgleich durch den Doppelschlag von Elisabeth Zwiekopf zum 12:12 (32.) innerhalb von 46 Sekunden, mussten sie aber bis kurz nach der Pause warten. Wenig später lagen die Gastgeberinnen sogar in Front. Die Führung verteidigten sie zehn Minuten bis zum 15:14 (43.), ehe in der Offensive eine Flaute einsetzte. In der umkämpften Schlussphase ließen die TSV-Damen zu viele Chancen liegen. Nur noch ein Treffer war zu wenig, um trotz einer guten Abwehr die Gäste in Schach halten zu können. „Wir schaffen es aber immer mehr die trainierten Dinge im Spiel umzusetzen“, sieht Mannefeld die Weilheimerinnen dennoch im großen und ganzen auf dem richtigen Weg.


Spielerinnen und Tore:
Elisabeth Zwiekopf (7), Karen Albust (3), Veronika Melypataki (2/1), Andrea Wichtl, Sarah Mannefeld, Katrin Wichtl, Luca-Sophie Padberg (je 1), Sabrina Gerold, Birgit Schuster, Marina Wichtl, Veronika Bauer, Christine Roth; Tor: Marlene Zwiekopf, Marianne Rupp.

R.Halmel, 30.10.18