24.04.2018 Damen: Angstgegner bezwungen, Klasse gehalten

Weilheimer Damen besiegen zum Saison- und Trainerabschied HSG Isar-Loisach mit 20:17

Das Zittern ist vorbei. Im abschließenden Heimspiel gegen die HSG Isar-Loisach machten die Weilheimer Handball-Damen den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga perfekt. Durch einen hart erkämpften 20:17 (10:10) Erfolg gegen den Angstgegner verteidigten die TSV-Frauen ihren achten Tabellenplatz, der zum Klassenerhalt reicht. „In der hektischen Partie hätte aber jeder Siegen können“, räumte TSV-Teamsprecherin Sarah Mannefeld nach dem Zitterspiel ein. „Wir sind jetzt natürlich glücklich, das letzte Spiel mit einem Sieg beendet zu haben“, fiel Mannefeld ein Stein vom Herzen.

In der ersten Hälfte lieferten sich beide Teams eine ausgeglichene Partie mit mehreren Führungswech-seln. „Den Start in die zweite Hälfte haben wir mal wieder verschlafen“, räumte Mannefeld ein, nachdem die Weilheimerinnen nach der Pause drei Tore in Folge kassierten und damit einen Rückstand hinterher liefen. Beim 11:15 (38.) wuchs der Abstand auf die Gäste sogar auf vier Treffer an. Danach wachten die TSV-Damen aber auf. Die Abwehr stand in der Folge bombensicher. „Und zudem hat unsere Torfrau Marlene Zwiekopf hervorragend gehalten“, lobte Mannefeld. In der Offensive klappte auch das Zusammenspiel und der Abschluss besser. Dadurch holten die Gastgeberinnen, bei denen Sabrina Pudil ihr Comeback gab, auch langsam auf. Beim 16:16 (48.) war der Ausgleich geschafft. In der hektischen Schlussphase hatten die TSV-Damen ihre Nerven etwas besser in den Griff als die Gäste. Der HSG gelangen in den letzten zehn Minuten kein einziger Treffer mehr. Die Weilheimerinnen trafen dagegen noch viermal in Folge und verabschiedeten damit ihre scheidende Trainerin Birgit Spreitzer mit einem Heimerfolg.

Spielerinnen und Tore: Sabrina Pudil (6), Marina Wichtl (4/1), Andreas Wichtl (3/2), Birgit Schuster, Elisabeth Zwiekopf (je 2), Anita Tratz, Sarah Mannefeld (je 1), Luca-Sophie Padberg (1/1), Katrin Wichtl, Tor: Marlene Zwiekopf, Marianne Rupp.

R.Halmel, 17.4.18