09.04.2018 Damen: Trauben hängen beim Spitzenreiter zu hoch

Weilheimer Damen halten bei 18:33 Pleite in Weßling nur in der Anfangsphase mit

Wie erwartet und im Vorfeld befürchtet hingen die Trauben für Weilheimer Handball-Damen beim SC Weßling zu hoch. Beim aktuellen Tabellenführer, der aber wie schon in den letzten zwei Jahren wohl nicht über die Vizemeisterschaft hinauskommen wird, da Verfolger Herrsching bei nur einem Punkt Rückstand und zwei Spielen weniger die deutlich besseren Chancen zum Titel hat, kamen die Weilheimerinnen mit 18:33 (8:18) unter die Räder. „Die bessere Mannschaft hat gewonnen“, wollte TSV-Teamsprecherin Sarah Mannefeld beim vorletzten Spiel auch nichts schönreden. Weßlings Rückraum war über 60 Minuten torgefährlich. „Wir haben uns beim Abschluss dagegen schwer getan“, bekannte Mannefeld. Erschwerend kam hinzu, dass die beste Torschützin beim TSV, Simone Padberg, nicht spielte - sie betreute für die verhinderte Trainerin Birgit Spreitzer die Mannschaft, Marina Wichtl noch grippegeschwächt war und Marlene und Elisabeth Zwiekopf zuvor noch ein Fußballspiel hatten und erst Mitte der ersten Hälfte zum Team stießen.

In der Anfangsphase hielten die Weilheimerinnen noch gut mit. Eine schnelle Vier-Tore Führung der Gastgeberinnen hatten sie beim 4:5 (7.) fast wieder egalisiert. Danach bissen sich die TSV-Damen aber zunehmend die Zähne an der Weßlinger Abwehr aus. Acht Minuten blieben die Gäste so ohne Torerfolg. Die SCW-Damen nutzten ihre Möglichkeiten dagegen konsequenter. Die Folge war eine Acht-Tore Abstand der Weilheimerinnen. „Danach sind wir dem Rückstand hinterher gelaufen“, meinte Mannefeld. Beim Seitenwechsel lagen die TSV-Frauen bereits zehn Treffer hinterher.

Nach der Pause änderte sich nicht viel. Die Gastgeberinnen bestimmten weiterhin klar das Geschehen und bauten damit ihren Vorsprung weiter aus. Erst nach dem 12:26 (46.) schalteten die Gastgeberinnen einen Gang zurück. Die Weilheimer Damen gestalteten die Schlussphase dadurch wieder ausgeglichener. An der deutlichen Niederlage änderte sich aber nichts. Als Achter mit nur einen Punkt Vorsprung auf den Vorletzten, müssen die TSV-Damen damit weiter um den Klassenerhalt zittern.

Spielerinnen und Tore: Sarah Mannefeld (6/1), Elisabeth Zwiekopf (4), Karen Albust (2), Katrin Wichtl (2/1), Julia Fritz, Marina Wichtl, Luca-Sophie Padberg (je 1), Maria Rupp, Andrea Wichtl, Tor: Marlene Zwiekopf, Marianne Rupp.

R.Halmel, 27.3.18