22.03.2018 Damen: Zitterpartie gegen den Abstieg geht weiter

Weilheimer Damen patzen beim direkten Konkurrenten - 20:25 Niederlage bei Ottobeuren 2

Der Kampf um den Klassenerhalt bleibt für die Weilheimer Handball-Damen eine Zitterpartie. Im Kellerduell beim TSV Ottobeuren 2 verpasste es die Mannschaft aus der Kreisstadt zu punkten und so die Ausgangslage vor den letzten zwei Saisonspielen zu verbessern. Durch die 20:25 (9:9)-Niederlage beim direkten Konkurrenten bleibt die Lage für den Tabellenachten weiterhin kritisch. „Wir sind auf einen wirklich starken Gegner gestoßen, der seine beide Rückraumspielerinnen immer wieder gut in Szene setzte“, bedauerte Weilheims Teamsprecherin Sarah Mannefeld nach der vierten Niederlage in den letzten fünf Spielen. „Wir haben uns zunächst zwar etwas schwer getan, nach einer gewissen Zeit haben wir aber gut mithalten können“, meinte Mannefeld zur ausgeglichenen ersten Hälfte, in dem sich kein Team einen größeren Vorteil verschaffen konnte. In der Schlussphase vor der Pause wehrte Weilheims Torfrau Marlene Zwiekopf zwei Siebenmeter der Allgäuerinnen ab. „Damit hat sie uns im Spiel gehalten“, lobte Mannefeld.

Den Start in die zweite Hälfte verschliefen die Gäste dann aber komplett. „Da leisteten wir uns leider zu viele technische Fehler“, bedauerte Mannefeld, nachdem die Weilheimerinnen plötzlich mit 11:16 (42.) hinten lagen. Erst nach einer Auszeit von Trainerin Birgit Spreitzer lief es für die Gäste wieder besser. Innerhalb weniger Minuten kämpften sie sich wieder auf ein Tor an die Ottobeuren Reserve heran. „Luca Padberg auf Außen und Karen Albust auf Halb machten da viel Druck“, urteilte Mannefeld nach der Aufholjagd. Die kostete aber auch viel Kraft und das machte sich bei den ersatzgeschwächten Weilheimerinnen, die ohne Marina Wichtl und Simone Padberg antraten, in den letzten Minuten negativ bemerkbar. Die Gastgeberinnen verfügten über die größere Bank und über den längeren Atem. Fünf Minuten vor dem Ende lag Ottobeuren wieder mit vier Toren in Front und diesen Vorsprung ließen sie sich nicht mehr nehmen.

Spielerinnen und Tore: Karen Albust (7), Katrin Wichtl (5), Elisabeth Zwiekopf, Maria Rupp (je 2), Veronika Melypataki, Luca-Sophie Padberg (je 2/1), Anita Tratz, Sarah Mannefeld, Julia Fritz, Tor: Marlene Zwiekopf, Veronika Mahler.

R.Halmel, 20.3.18