06.03.2020 Damen: Top-Leistung gegen Spitzenreiter

Keine 24 Stunde nach dem Derby halten Weilheimer Damen gegen Spitzenreiter gut mit - 20:26 Niederlage bei Würm-Mitte

Keine 24 Stunden nach dem Derby beim BSC Oberhausen mussten die Weilheimer Handball-Damen erneut ran. Beim Spitzenreiter HSG Würm-Mitte 2 lieferten die Schützlinge von Trainer Michael Sander eine engagierte Leistung ab. Zu einer Überraschung reichte es nicht. Gegen den ungeschlagenen Ligaprimus zogen die TSV-Damen mit 20:26 (9:14) den Kürzeren. „Das war eine Top-Leistung vor allem im Vergleich zu den ersten 40 Minuten gegen Oberhausen“, zeigte sich TSV-Teamsprecherin Sarah Mannefeld mit der Vorstellung angesichts der Personalsorgen sehr zufrieden. „Wir wollten locker aufspielen, weil wir Probleme im Rückraum hatten“, erklärte Mannefeld, da Katrin Wichtl (verletzt), Anne Apelt (verhindert) und Lea Stadler (Spiel im Nachwuchs) nicht zur Verfügung standen.

Die Weilheimerinnen liefen von Beginn einen Rückstand hinterher. Der Favorit konnte sich aber nicht mehr als vier Tore Vorsprung erarbeiten. „Zum Ende der ersten Hälfte hatten wir den HSG-Angriff ganz gut im Griff“, meinte Mannefeld. Die Weilheimerinnen hielten so die Partie offen. Bei einer besseren Chancenverwertung, unter anderem ließen sie zwei Strafwürfe aus, wäre der Abstand zur Halbzeit kleiner als fünf Tore ausgefallen.

Nach der Pause blieb das Spiel ausgeglichen und der Vorsprung der Gastgeberinnen weitgehend unverändert. In der Schlussphase kämpften sich die TSV-Damen noch mal auf drei Treffer heran. „Da wurde Würm sogar noch ein bisschen nervös“, berichtete Mannefeld. Eine Strafzeit gegen Mannefeld drei Minuten vor der Sirene und zwei Überzahltreffer der Gastgeberinnen verhinderten aber letztlich ein knapperes Resultat. „Im Endeffekt hat das bessere Team gewonnen“, gestand Mannefeld. „Es ist nur schade, dass wir diese guten Leistungen nur gegen die starken Gegner und nicht gegen die schwächeren abrufen können“, resümierte Mannefeld.

Spielerinnen und Tore Weilheim: Sabrina Gerold (6/1), Veronika Melypataki (4/1), Elisabeth Zwiekopf (3), Andrea Pruy, Franziska Klang (je 2), Luca-Sophie Padberg, Karen Albust, Sarah Mannefeld (je 1), Sabrina Pudil; Tor: Marlene Zwiekopf, Veronika Bauer.


R.Halmel 3.3.20