13.02.2020 H1: Letzter Freiwurf bringt die Entscheidung

Glücklicher 26:25 Erfolg der Weilheimer Herren beim heimstarken Aufsteiger Isar-Loisach

Die Erfolgsserie gegen die direkte Konkurrenz aus dem Verfolgerfeld von Spitzenreiter Immenstadt geht für die Weilheimer Handball-Herren weiter. Bei der HSG Isar-Loisach holten sich die Kreisstädter mit etwas Glück mit 26:25 (13:16) den dritten Sieg in Folge, mit dem sie sich auf Platz drei verbesserten, da die vor ihnen platzierten Kemptener überraschend bei Schlusslicht Herrsching 2 patzten. Das entscheidende Tor fiel erst fünf Sekunden vor dem Ende. Max Osthöver wuchtete den Ball nach einem Freiwurf aus neun Metern in die Maschen. „Das war eine super Kampfleistung der ganzen Mannschaft“, urteilte TSV-Teamsprecher Lukas Schwendele nach der über weite Strecken ausgeglichenen Partie gegen den bärenstarken Aufsteiger, der auf Platz fünf rangiert. „Kein Team hat einen Zentimeter nachgegeben“, berichtete Schwendele von dem heißen Fight in Wolfratshausen, gegen die zuhause noch unbesiegte HSG.

Bis zum 12:12 (22.) war die Anfangsphase mit wechselnden Führungen komplett ausgeglichen. In der Schlussphase der ersten Hälfte verloren die Weilheimer dann aber den Zugriff auf die gegnerischen Angreifer. „Wir waren immer einen Schritt zu spät oder die Abstände stimmten nicht“, monierte Schwendele Fehler in der Abwehr, zu denen sich auch noch offensive Probleme wegen zu wenig Bewegung gesellten. Die Quittung dafür war ein Drei-Tore Rückstand beim Seitenwechsel.

Nach der Pause liefen die Weilheimer den Hausherren zunächst hinterher, wobei der Rückstand schnell schrumpfte. „Die Abwehr stand viel besser und was auf das Tor kam, hielt Bene“, lobte Schwendele seinen Torhüter Benedikt Blacek, der einige Großchancen der HSG und drei Siebenmeter abwehrte. Im Angriff bewiesen die TSV-Herren Geduld, bis die Rückraumschützen wie Osthöver oder Schwendele zum Abschluss kamen. Das zahlte sich aus. Beim 24:22 (50.) lagen die Weilheimer erstmals mit zwei Toren in Front. Die Führung hielt aber nur fünf Minuten. Danach folgte eine dramatische Schlussphase, die dank des Treffers von Osthöver für die TSV-Herren ein erfolgreiches Ende fand.

Spieler und Tore: Lukas Schwendele (8), Max Osthöver (6), Florian Stanzel, Moritz Krause (je 3), Felix Becker (3/2), Philipp Bauer, Markus Wichtl, Korbinian Wimmer (je 1), David Killing, Lorenz Isert, Julius Krause, Nicolas Thiele; Tor: Benedikt Blacek.


R.Halmel, 11.2.20