07.02.2020 H1: Leichtes Spiel gegen dezimierte „Graue Panther“

Weilheimer Herren holen mühelosen 29:17 Heimerfolg gegen Fürstenfeldbruck 3

Spiele gegen Mannschaften des TuS Fürstenfeldbruck waren in der Vergangenheit meist alles andere als erfreuliche Angelegenheiten für die Weilheimer Handball-Herren. Das aktuelle Aufeinandertreffen mit der TuS-Dritten in der Jahnhalle gehörte nicht dazu. Gegen die dezimierte Truppe der grauen Panther fuhren die Kreisstädter einen lockeren 29:17 (15:8) Heimerfolg ein. „In der Besetzung in der die Brucker antraten, mussten wir das Spiel gewinnen“, wollte Weilheims Co-Trainer Felix Becker das Resultat nicht überbewerten. Mit Tormaschine Tobias Prestele am Kreis sowie Stefan Gärtner und Kilian Probst im Rückraum fehlten der TuS-Dritten drei Leistungsträger. „Die zusammen 80 Prozent ihrer Tore erzielen“, sah Becker dadurch eine deutliche Schwächung des Gegners. „Trotzdem hatten sie immer noch gutes Bezirksoberliganiveau“, wollte er die ordentliche Leistung der eigenen Mannschaft nicht völlig vernachlässigen. „Unser Manko war einmal mehr die schlechte Chancenverwertung“, bekannte Becker nach verworfenen Gegenstößen, Siebenmetern und freien Würfen vor allen in der ersten Hälfte.

Bis zum 3:3 (8.) gestalteten die Gäste die Partie völlig offen. Danach übernahmen die Weilheimer, die auch nicht in Bestbesetzung antraten da Spielmacher Nico Beinlich nur auf der Bank saß, immer mehr das Kommando. In der Schlussphase der ersten Hälfte zogen die Hausherren mit Toren von Lukas Schwendele aus dem Rückraum und Felix Becker bei Strafwürfen, der aber auch einen Versuch ausließ, mit sieben Toren davon. „Wir hätten aber schon zwanzig Treffer haben können“, zeigte sich Becker selbstkritisch.

Nach dem Wechsel blieb die Partie einseitig. Die Brucker agierten ohne ihre Stammspieler im Rückraum vorne zumeist harmlos. Die TSV-Herren setzten auf Tempo und viel Bewegung im Angriff, was ihnen einen wachsenden Vorsprung bescherte. Beim 21:11 (40.) lagen die Hausherren erstmals zweistellig in Front. Die deutliche Führung nutzte Coach Gerhard Becker frühzeitig dazu viel zu wechseln. Der Abstand blieb dennoch unverändert, nicht zuletzt weil Benedikt Blacek im TSV-Kasten einige Fehler seiner Vorderleute ausbügelte. In den letzten Minuten stand bei den Weilheimern fast die komplette junge Garde auf dem Platz. Gegen die gefühlt knapp doppelt so alten „Grauen Panther“ taten sie sich zwar schwer. Sie sammelten aber Erfahrung und hielten den Abstand bis zur Sirene konstant.

Spieler und Tore: Lukas Schwendele (9/3), Max Osthöver (6), Julius Krause (3), Felix Becker (3/3), Philipp Bauer, Moritz Krause, Markus Wichtl, Florian Stanzel (je 2), Korbinian Wimmer, Thomas Beinlich, David Killing, Lorenz Isert, Nicolas Thiele; Tor: Benedikt Blacek.


R.Halmel, 3.2.20