15.01.2020 Damen: Dünne Personaldecke und schlechte Siebenmeterquote

Weilheimer Damen verlieren Kellerduell beim Landesligaabsteiger - 18:22 in Ottobeuren

Die Hoffnung auf einen versöhnlichen Jahresabschluss bei den Weilheimer Handball-Damen erfüllte sich nicht. In Abwesenheit ihres Trainers Michael Sander kassierten sie beim TSV Ottobeuren mit 18:22 (11:11) die fünfte Niederlage in Folge, durch die sie mit nur zwei Punkte Vorsprung auf den Tabellenletzten in die vierwöchige Weihnachtspause gehen.

„Ausschlaggebend für das Resultat war unsere dünne Personaldecke, die schlechte Siebenmeterquote mit fünf Fehlwürfen und dann auch noch die zwei Verletzungen,“ erklärte Co-Trainer Alex Wimmer nach dem Auftritt beim Landesligaabsteiger, der durch seinen zweiten Saisonsieg die Abstiegsplätze verließ.

Die Weilheimer Damen, die aufgrund von einigen Ausfällen vor allem im Rückraum zu Umstellungen gezwungen waren, gestalteten die erste Hälfte des Kellerduells völlig ausgeglichen. Nach mehreren Führungswechseln gingen die Teams auch mit einem Unentschieden in die Kabine.

Aus der kamen die Gäste verschlafen auf das Spielfeld zurück. Die Folge waren einfache Ballverluste, die von Ottobeuren zu Gegenstoßtreffern verwertet wurden. Erst nach einer Auszeit (42.) ließ es bei den Weilheimerinnen wieder besser. Trotz der zwei verworfenen Strafwürfe, die zu den zwei aus der ersten Hälfte hinzukamen, halbierten die Gäste beim 15:17 (48.) den zwischenzeitlichen Vier-Tore Rückstand. Danach verletzten sich kurz hintereinander Sabrina Pudil und Luca-Sophie Padberg. Dadurch schrumpften die Wechselmöglichkeiten der Weilheimerinnen. Ottobeuren bekam wieder Oberwasser. Mit vier Treffern in Serie sorgten sie für eine Vorentscheidung. Die Gäste stemmten sich in der Schlussphase mit einer guten kämpferischen Leistung gegen die drohende Niederlage. Sie kamen auch noch zu drei Toren durch die Nachwuchskräfte Annika Sparlinek und Franziska Klang. Die Niederlage war dadurch trotzdem nicht mehr abzuwenden.

Spielerinnen und Tore Weilheim: Karen Albust (6/2), Annika Sparlinek, Lea Stadler (je 3), Veronika Melypataki (2), Sabrina Pudil, Luca-Sophie Padberg, Birgit Schuster, Franziska Klang (je 1), Christine Roth, Katrin Wichtl; Tor: Marlene Zwiekopf, Veronika Bauer.

R.Halmel, 18.12.19