04.11.2019 Damen: Endlich ein Punkt gegen den Angstgegner

Weilheimer Damen beenden mit 22:22 Unentschieden die Negativserie gegen Weßling

Nur noch drei Teams sind in der Bezirksoberliga nach drei Spieltagen ohne Niederlage. Neben Würm-Mitte 2 und dem SC Unterpfaffenhofen, die zu den Top-Teams der Liga zählen, weisen auch die Weilheimer Damen überraschend diese Bilanz auf, da sie gegen Angstgegner SC Weßling nach acht Niederlagen in Folge beim 22:22 (10:13) Unentschieden erstmals überhaupt punkteten.

„Das Ergebnis ist leistungsgerecht“, urteilte TSV-Teamsprecherin Sarah Mannefeld. Die Weilheimerinnen wussten dabei vor allem zu überzeugen, wenn sie Tempo machten. „Wir waren einige Male mit der schnellen Mitte erfolgreich“, erklärte Mannefeld. Nicht so gut funktionierte dagegen das Positions- und Überzahlspiel. Bei sechs Strafzeiten gegen die Gäste hatten die Weilheimer Damen mehrfach eine oder sogar zwei Spielerinnen mehr auf dem Feld. „Leider haben wir das zu wenig ausgenutzt“, bedauerte Mannefeld.

Die TSV-Frauen erwischten zunächst einen gut Start. Die zwei Tore Führung aus den ersten Minuten egalisierte Weßling aber umgehend. Danach ging es hin und her. In der Schlussphase der ersten Hälfte erarbeiteten sich die Gäste einen kleinen Vorteil unter anderem weil die Weilheimerinnen den gegnerischen Kreis nicht Recht in den Griff bekamen. Beim 16:16 (42.) war dann aber der Drei-Tore Rückstand zur Halbzeit aufgeholt. Danach legten aber immer wieder die Weßlinger Damen vor. Die Gastgeberinnen schafften aber stets den Gleichstand. Auch einen Zwei-Tore Abstand auf das SCW-Team sechs Minuten vor Schluss konnten die Schützlinge von Trainer Michael Sander noch aufholen. Nach dem Ausgleich blieben beiden Teams noch ein Angriff. Ein weiterer Treffer fiel jedoch nicht mehr.


Spielerinnen und Tore: Sarah Mannefeld (7/4), Katrin Wichtl, Karen Albust (je 3), Elisabeth Zwiekopf, Anne Apelt, Lea Stadler, Sabrina Gerold (je 2), Sabrina Pudil (1), Marina Wichtl, Annika Sparlinek, Luca-Sophie Padberg, Christina Strömmer; Tor: Marlene Zwiekopf, Veronika Bauer.

R.Halmel, 29.10.19