28.02.2019 Damen: Nach schwerer Verletzung nicht mehr im Spiel

Weilheimer Damen müssen sich in ruppiger Partie in Eichenau mit 15:22 beugen

Auch im zweiten von drei Duellen gegen Spitzenteams hintereinander gab es für die Weilheimer Handball-Damen nichts zu holen. Nach der Pleite gegen den Zweiten Würm-Mitte 2 und vor dem Heimspiel gegen Spitzenreiter Waltenhofen zogen die Schützlinge von Trainer Michael Sander in einer überaus ruppigen Partie beim Eichenauer SV mit 15:22 (7:10) den Kürzeren. „Das war kein schönes Spiel bei dem einige von uns ganz schön was abbekommen haben“, berichtete TSV-Teamsprecherin Sarah Mannefeld nach dem Auftritt beim Tabellenvierten. Besonders schwer erwischte es Sabrina Pudil, die kurz vor der Pause gleich von drei Gegenspielerinnen attackiert wurde. Die Weilheimerin, die erst vor kurzem nach langer Verletzungspause ins Team zurückkehrte, zog sich dabei eine schwere Verletzung zu und musste ins Krankenhaus. Eine rote Karte gegen eine Eichenauerin war für die Gäste nur ein kleiner Trost. „Danach waren wir mit dem Kopf nicht mehr beim Spiel“, bekannte Mannefeld.

Die TSV-Damen fanden zunächst gut ins Spiel. Sie lieferten sich mit dem ESV-Team einen offenen Schlagabtausch mit mehreren Führungswechseln. „Wir sind in der Abwehr gut gestanden“, lobte Mannefeld. Erst nach dem 6:6 (22.) lagen die Gastgeberinnen ständig in Front. Kurz danach folgte das Foul gegen Pudil, das die TSV-Damen aus der Bahn warf. Nach der längeren Unterbrechung gerieten die Gäste mit vier Toren in Rückstand. Ein Aufbäumen unmittelbar vor und nach der Pause brachten die Weilheimerinnen noch einmal auf zwei Treffer heran. „Dann häuften sich die Ballverluste und schlechten Anspiele“, sagte Mannefeld. Die TSV-Abwehr stand auch nicht mehr so kompakt. Trotz der einen oder anderen guten Aktion der Gäste und einer weiteren roten Karte gegen eine ESV-Spielerin wuchs der Abstand auf die Eichenauerinnen weiter an. Spätestens beim 12:21 (53.) war die Partie vorzeitig entschieden. „Nach diesem Spiel sind wir froh, dass wir jetzt ein Wochenende frei haben“, erklärte Mannefeld danach.

Spielerinnen und Tore: Karen Albust (4), Veronika Melypataki (3/3), Sabrina Gerold, Sabrina Pudil, Katrin Wichtl (je 2), Sarah Mannefeld, Elisabeth Zwiekopf (je 1), Anita Tratz, Marina Wichtl; Tor: Marlene Zwiekopf, Veronika Bauer.

R.Halmel, 26.2.19