21.02.2019 Damen: Neuerliche Pleite gegen Angstgegner

Weilheimer Damen von Würm-Mitte 2 bei 14:36 Heimniederlage chancenlos

Seit der letzten Saison spielt die HSG Würm-Mitte 2 in der Bezirksoberliga. In dieser Zeit erarbeitete sich die Drittliga-Reserve den Ruf eines Angstgegners für die Weilheimer Handball-Damen, da alle drei Vergleiche deutlich verloren gingen. Auch im vierten hatten die Schützlinge von Trainer Michael Sander nichts zu melden. Gegen den Tabellenzweiten zogen sie mit 14:36 (6:21) deutlich den Kürzeren. „Unsere Ballverluste hat Würm sofort mit Gegenstößen bestraft, da sind sie wirklich gut“, nannte TSV-Teamsprecherin Sarah Mannefeld das Hauptproblem der Weilheimerinnen. Gegenüber der schwachen Vorstellung zuletzt gegen Landsberg erkannte sie durchaus eine Steigerung. „Wir haben aus dem Rückraum und von Außen mehr geworfen“, erklärte Mannefeld. „Leider waren die Würfe aber nicht platziert genug“, gestand die Teamsprecherin. Die Folge daraus waren ebenfalls Konterangriffe der jungen und schnellen HSG-Truppe, die dadurch schon nach kurzer Zeit mit fünf Toren in Front lag. Erst nach acht Minuten gelang der in die Mannschaft zurückgekehrten Mannefeld der erste Treffer der Gastgeberinnen. Das brachte den Knoten bei den Weilheimerinnen in der Offensive aber nicht wirklich zum platzen. Bis zur Pause folgten nur magere fünf zusätzliche Tore. Die Gäste netzten dagegen in schöner Regelmäßigkeit ein. Vor allem Franziska Piffer, die am Ende zehnmal traf, war kaum zu stoppen. Zur Halbzeit lagen die TSV-Damen so bereits mit 15 Treffern zurück.

„Die zweite Hälfte gestalteten wir ausgeglichener, weil die HSG auch etwas vom Gas ging“, erklärte Mannefeld. Die Weilheimerinnen schafften es so ihre Torbilanz leicht zu erhöhen und die Trefferquote der Gäste etwas zu reduzieren. An der neuerlichen deutlichen Pleite gegen den Angstgegner war aber nicht zu rütteln.

Spielerinnen und Tore: Veronika Melypataki (6/4), Karen Albust (3), Sarah Mannefeld, Elisabeth Zwiekopf (je 2), Anita Tratz (1), Sabrina Pudil, Katrin Wichtl, Luca-Sophie Padberg, Birgit Schuster, Christina Roth; Tor: Marlene Zwiekopf, Veronika Bauer.
R.Halmel, 19.2.19