15.02.2019 Damen: Kein Durchkommen in der Offensive

Heimdebakel für Weilheimer Damen - 13:24 Pleite gegen Verfolger Landsberg

Mit zwei guten Leistungen und zwei Siegen gegen Mindelheim und zuletzt in Peißenberg im Derby legten die Weilheimer Handball-Damen einen guten Start ins neue Jahr hin. Der dritte Auftritt ging jedoch komplett daneben. Im Heimspiel gegen den TSV Landsberg kamen die Schützlinge von Trainer Michael Sander deutlich mit 13:24 (7:10) unter die Räder.

„Gegen die 6-0 Abwehr der Landsberger Damen sind wir einfach nicht durchgekommen“, bekannte Sander. Ähnliche Probleme hatte sein Team bereits im torarmen Hinspiel am Lech. Bei der damaligen 14:15 Niederlage stand die Abwehr aber noch stabiler. „So schlecht war die Defensive heute aber nicht und auch Vroni Bauer im Tor hielt gut. Am Ende war aber einfach die Luft raus“, erklärte Teamsprecherin Sarah Mannefeld die deutliche Pleite gegen eine im Vergleich zur Hinrunde wesentlich bessere Landsberger Mannschaft, die durch den Sieg in der Tabelle vorbeizogen.

Die Gäste erwischten auch den besseren Start, so dass die Weilheimerinnen schnell mit vier Toren hinten lagen. Beim 6:7 (24.) waren die Gastgeberinnen aber wieder dran. Jedoch nur für kurze Zeit, da sich Landsberg trotz zwischenzeitlicher Unterzahl bis zur Pause erneut mit drei Treffern absetzte. Anfangs der zweiten Halbzeit verloren die Weilheimer Damen zunehmend den Faden. In der Offensive leisteten sie sich zahlreiche Ballverluste und sie rannten sich immer wieder in der Abwehr fest. „Keine traute sich mal aus dem Rückraum zu werfen und dann haben wir die Bälle teilweise einfach weggeworfen“, bedauerte Mannefeld. Landsberg kam so immer wieder zu einfachen Treffern aus der ersten und zweiten Welle. Zudem agierten die Gäste im Angriff wesentlich druckvollen und konsequenter wie die Weilheime-rinnen. Der Rückstand der Sander-Truppe wuchs so stetig an. Spätestens beim 9:20 (52.), kurz davor sah Karen Albust nach drei Strafzeiten die rote Karte (51.), war die Partie gelaufen und das Heimdebakel für die Weilheimer Damen perfekt. „Unser ganzes Spiel war heute schlecht“, wollte Mannefeld hinterher auch nichts schönreden.

Spielerinnen und Tore: Elisabeth Zwiekopf (3), Andrea Wichtl (3/2), Malena Becker, Sabrina Pudil (je 2), Karen Albust, Katrin Wichtl (je 1), Annika Sparlinek (1/1), Luca-Sophie Padberg, Birgit Schuster, Christina Roth, Sabrina Gerold, Anita Tratz; Tor: Veronika Bauer, Marianne Rupp.
R.Halmel, 12.2.19