21.12.2018 Damen: Defensive zu löchrig

Unerfreulicher Jahresabschluss für Weilheimer Damen - 18:28 Heimpleite gegen Unterpfaffenhofen

Die Hoffnung mit zwei weiteren Punkten unter den Weihnachtsbaum für einen erfolgreichen Jahresabschluss zu sorgen erfüllte sich für die Weilheimer Handball-Damen nicht. Im Heimspiel gegen den SC Unterpfaffenhofen-Germering zogen die Schützlinge von Trainer Michael Sander mit 18:28 (9:18) klar den Kürzeren. Die Weilheimerinnen gehen damit als Neunter mit vier Zählern Vorsprung auf die Abstiegsplätze ins neue Jahr. „Wir leisteten uns im Angriff zu viele Fehler und haben es damit dem Gegner leicht gemacht aus Gegenstößen schnelle und einfache Tore zu erzielen“, nannte Sander das Hauptproblem bei seinem Team. Wobei auch die TSV-Defensive, auf die ansonsten meist Verlass war, keinen guten Tag erwischte. „Die Abwehr war zu löchrig und wir schafften es nicht diese Lücken zu schließen“, ergänzte Sander. Torfrau Marlene Zwiekopf ließ sich zudem Anfangs mehrfach von Außen düpieren. „Die hält sie normalerweise locker“, meinte Sander, wobei er nach dem Wechsel bei seiner Torhüterin eine deutliche Steigerung erkannte.

Bereits nach wenigen Minuten, ab dem 2:4 (7.), begannen die SCU-Damen den Weilheimerinnen zu enteilen. Zahlreiche Ballverluste bescherten den Gastgeberinnen eine 1-5 Serie mit der sie Mitte der ersten Hälfte bereits deutlich hinten lagen. Erst danach fanden die TSV-Frauen besser ins Spiel. Sie gestalteten die Partie ausgeglichen und blieben selbst in Unterzahl ohne Gegentreffer. In der Schlussphase vor der Pause häuften sich aber wieder die Fehler, so dass der Tabellenvierte seine Führung auf neun Tore ausbaute.

Nach dem Wechsel schalteten die SCU-Frauen einen Gang zurück. Dadurch gestalteten die Weilheimer Damen die Partie weitgehend offen. Weil sie vor allem Unterpfaffenhofens Sophie Stößlein, die insgesamt elfmal traf, aber nicht in den Griff bekamen, änderte sich am Rückstand bis zur Sirene nicht mehr viel.

Spielerinnen und Tore: Sarah Mannefeld (4), Karen Albust (3), Sabrina Gerold, Katrin Wichtl, Andrea Wichtl (je 2), Veronika Melypataki (2/1), Marina Wichtl, Elisabeth Zwiekopf, Luca-Sophie Padberg (je 1), Anita Tratz; Tor: Marlene Zwiekopf, Veronika Bauer.

R.Halmel, 18.12.18