13.12.2018 Damen: Enttäuschende Schlussviertelstunde

Weilheimer Damen lassen Siegeswillen vermissen – 19:25 Pleite bei Isar-Loisach

Die HSG Isar-Loisach bleibt weiterhin kein Lieblingsgegner der Weilheimer Handball-Damen. Beim Gastspiel beim Tabellennachbarn ging die Mannschaft von Trainer Michael Sander zum wiederholten Male leer aus. Durch die 19:25 (11:13)- Niederlage hängen die TSV-Damen weiterhin als Achter in der Nähe der Abstiegszone fest. „Das war ein sehr enttäuschender Auftritt, vor allem in der Schlussviertelstunde“, wollte Sander danach auch nichts Schönreden. „Wir haben es leider nicht geschafft die Vorgaben und guten Eindrücke aus dem Training mit ins Spiel zu nehmen“, ergänzte Sander, der auch ein mentales Problem erkannte. „Bei einigen Spielerinnen fehlte der unbedingte Siegeswille“, grummelte der TSV-Coach.

Sein Team gestaltete die erste Hälfte mit Ausnahme der letzten Minuten, in der es sich einen kleinen Rückstand einfing, ausgeglichen. Zufrieden war der Trainer deshalb aber nicht, weil es aus dem Rückraum an der Treffsicherheit fehlte und die schnellen Vorstöße viel zu selten kamen. „Ich habe die Kabine nach zwei Minuten Monolog verlassen, weil ich stinksauer war“, gestand Sander, nachdem seine Schützlinge mehr mit den Entscheidungen der Schiedsrichter als mit der Verbesserung des eigenen Spiels befasst waren.

Die Standpauke zeigte zu Beginn der zweiten Hälfte durchaus Wirkung. „Da waren Ansätze da, wie wir Handball spielen wollen“, erklärte Sander, als sein Team die Partie offen hielt, aber immer noch einen kleinen Rückstand hinterherlief. Nach dem 16:18 (47.) warfen die Weilheimerinnen die guten Vorsätze jedoch über Bord. In der Folge häuften sich die Fehler und die ungenauen. Abschlüsse. Die HSG-Damen kamen so zu vier Toren in Folge. Beim 16:22 (53.) war die Partie damit frühzeitig gelaufen.

Spielerinnen und Tore: Karen Albust (4), Veronika Melypataki, Andrea Wichtl (je 4/3), Marina Wichtl (3), Anita Tratz, Birgit Schuster, Sarah Mannefeld, Elisabeth Zwiekopf (je 1), Luca-Sophie Padberg, Christine Roth; Tor: Marlene Zwiekopf, Veronika Bauer.

R.Halmel, 11.12.18