05.12.2018 Damen: Pflichtsieg verschafft Luft auf die Abstiegsplätze

Weilheimer Damen lassen Vorletzten Ottobeuren 2 keine Chance - Klarer 27:10 Heimerfolg

Pflichtaufgabe erfüllt und zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt verbucht. Das ist das simple Fazit der Heimpartie der Damen des TSV Weilheim gegen den TSV Ottobeuren 2. Die Mannschaft von Trainer Michael Sander ließ dem Vorletzten, der bisher nur am grünen Tisch punktete, beim 27:10 (18:5) Erfolg letztlich keine Chance. „Mit der Leistung bin ich zufrieden“, resümierte Weilheims Coach Michael Sander nach dem erwarteten Sieg. „Die Tore waren gut verteilt, im Rückraum lief es ganz gut und phasenweise klappten auch die Gegenstöße“, zählte Sander die positiven Aspekte auf, zu der auch das Comeback von Torhüterin Vroni Bauer nach langer Pause in der zweiten Hälfte zählte. „Auf Außen funktionierte es allerdings nicht so und wir müssen an der Variabilität bei den Gegenstößen arbeiten“, erkannte Sander aber auch einige Problemzonen.

Gegen die weitgehend harmlosen Allgäuerinnen dominierte sein Team, das ohne Karen Albust und Marina Wichtl antrat, von Beginn an das Geschehen. Nach einer Viertelstunde lagen die Weilheimer Damen bereits mit 8:1 in Front. Bis zur Pause änderte sich an der Dominanz der Gastgeberinnen nichts, so dass sie ihren Vorsprung auf komfortable 13 Tore ausbauten.

Mit dem deutlichen Polster im Rücken nahmen die Weilheimerinnen in der zweiten Hälfte in der Offensive etwas den Fuß vom Gas. Die Trefferquote ging so etwas zurück. In der Abwehr ließen sie in der fairen Partie mit nur vier gelben Karten und einer Zeitstrafe, dagegen nicht viel anbrennen. „Von Ottobeuren kam in der Offensive aber auch nicht sehr viel“, meinte Sander nach der erfolgreichen Pflichterfüllung, durch die sich sein Team weiter Luft auf die Abstiegsplätze verschaffte.

Spielerinnen und Tore: Anita Tratz (5), Katrin Wichtl, Sarah Mannefeld (je 4), Veronika Melypataki (4/2), Elisabeth Zwiekopf, Luca-Sophie Padberg (je 3), Birigit Schuster (2), Andrea Wichtl, Christine Roth (je 1), Sabrina Gerold; Tor: Marlene Zwiekopf, Veronika Bauer.

R.Halmel, 4.12.18