23.11.2018 Damen: Favoriten geärgert

Weilheimer Damen machen Tabellendritten lange Zeit das Leben schwer - 15:19 Niederlage in Weßling
Das Fünf-Seen Land bleibt für die Damen des TSV Weilheim weiterhin keine Reise wert. Beim SC Weßling ging die Mannschaft von Trainer Michael Sander wie schon in der Vergangenheit leer aus. Beim ambitionierten und ungeschlagenen Tabellendritten schlugen sich die Außenseiter aus der Kreisstadt bei der 15:19 (7:12) Niederlage aber recht wacker.
„Wir haben den haushohen Favoriten lange Zeit geärgert“, konstatierte TSV-Coach Michael Sander. „Mit etwas mehr Glück und mit ein paar anderen Schiedsrichterentscheidungen wäre sogar eine Überraschung drin gewesen“, ergänzte Sander.

Sein Team erwischte gegen den Angstgegner einen guten Start. Nach der 3:1 Führung gestalteten die Gäste die Partie offen, was auch daran lag, dass Torhüterin Marlene Zwiekopf eine starke Leistung zeigte. Sie wehrte unter anderem zwei Siebenmeter und drei Gegenstöße der Weßlinger Damen ab. In der Schlussphase der ersten Hälfte lief es in der Offensive der Gäste nicht mehr rund. Die Genauigkeit der Abschlüsse ließ nach und die Ballverluste häuften sich. „Da hat uns Weßling gut ausgekontert“, meinte Sander. Die Folge war ein deutlicher Fünf-Tore Rückstand seiner Truppe zur Halbzeit.

Ein paar Umstellungen im Angriff nach dem Wechsel am Kreis und im Rückraum gaben den TSV-Damen dann wieder Aufwind. In der von zahlreichen Fehlwürfen auf beiden Seiten geprägten Partie kämpften sich die Gäste langsam an die Weßlinger Damen heran. Beim 16:14 (53.) waren sie auf Schlagdistanz an den Gastgeberinnen dran. Näher kamen die Weilheimerinnen aber nicht mehr, weil sie in der Schlussphase nicht nur mit dem Abschluss sondern auch mit den Unparteiischen haderten. „Jede knifflige Entscheidung wurde zugunsten des Gegners ausgelegt“, bedauerte Sander, der mit der Leistung seines Teams unterm Strich aber zufrieden war.

Spielerinnen und Tore: Karen Albust (4), Veronika Melypataki (4/3), Elisabeth Zwiekopf (3), Marina Wichtl (2), Sarah Mannefeld, Anita Tratz (je 1), Katrin Wichtl, Birigit Schuster, Luca-Sophie Padberg, Christine Roth; Tor: Marlene Zwiekopf.

R.Halmel, 20.11.18