14.11.2018 Damen: Abwehr gut, Angriff nicht konsequent genug

Weilheimer Damen erst nach der Pause überlegen - 17:10 Sieg im Kellerduell gegen Bad Tölz

Nach fünf Niederlagen in Folge kehrten die Weilheimer Handball-Damen in die Erfolgsspur zurück. Mit dem 17:10 (9:8) Heimerfolg im Kellerduell gegen den TV Bad Tölz hielten die Schützlinge von Trainer Michael Sander einen Konkurrenten um den Klassenerhalt deutlich auf Distanz. „Das war ganz wichtig, auch für die Moral“, zeigte sich Sander danach erleichtert. „Die Abwehr war gut, aber im Angriff trauen wir uns einfach nicht zu werfen und es fehlte an der Konsequenz“, urteilte Sander.

Gegen die robuste Truppe aus dem Isartal verschliefen die Weilheimerinnen den Start zunächst komplett. Ehe sich die TSV-Damen versahen, lagen sie mit 2:5 (11.) hinten. Erst danach fanden die Gastgeberinnen langsam ins Spiel. Sie reduzierten die leichten Ballverluste in der Offensive und kämpften sich mit fünf Toren in Folge an den Gästen vorbei. Die kleine Führung brachten die Weilheimer Damen dann auch in die Kabine, weil Andrea Wichtl in der Schlussphase vor dem Wechsel zweimal einnetzte. „Sie hat ihren jungen Teamkolleginnen gezeigt, was Courage ist“, meinte Sander zu seiner Ü50-Spielerin, die mit sechs Toren auch die Treffsicherste beim TSV war.

Nach der Pause bekamen die Weilheimerinnen das Spiel und den Gegner immer besser in den Griff. Torfrau Marlene Zwiekopf konnte einige gute Möglichkeiten der TV-Damen entschärfen, die angesichts ihres kleinen Kaders mit nur einer Auswechselspielerin im Laufe der zweiten Hälfte zunehmend konditionelle Probleme bekamen. „Bad Tölz war am Ende platt“, meinte Sander. Die Gastgeberinnen schafften es so mit Treffern aus der zweiten Welle sich abzusetzen. Beim 16:9 (52.) war die Partie, die insgesamt auf schwachen Niveau stand, entschieden.

Spielerinnen und Tore: Andrea Wichtl (6/2), Karen Albust (3), Marina Wichtl, Sarah Mannefeld, Anita Tratz (je 2), Katrin Wichtl, Sabrina Gerold (je 1), Veronika Melypataki, Elisabeth Zwiekopf, Luca-Sophie Padberg, Christine Roth; Tor: Marlene Zwiekopf.

R.Halmel, 13.11.18