09.11.2018 Damen: Ausgeglichen nur am Anfang und Ende

Spitzenreiter bestraft technische Fehler der Weilheimer Damen - 21:32 Niederlage in Waltenhofen

Nicht ganz unerwartet gab es für die Weilheimer Handball-Damen beim TV Waltenhofen nichts zu holen. Die Schützlinge von Trainer Michael Sander unterlagen beim verlustpunktfreien Tabellenführer klar mit 21:32 (8:16). „Die Anfangsphase konnten wir offen gestalten und in der Schlussviertelstunde spielten wir so wie wir es uns vorgenommen hatten“, war Sander mit dem Auftritt seines Teams phasenweise durchaus zufrieden. „Leider haben wir uns aber auch aufgrund technischer Fehler viele Kontertore eingefangen“, bedauerte Sander. Ein Sonderlob gab es für Andrea Wichtl und Torhüterin Marlene Zwiekopf. „Marlene zeigte eine gute Leistung und Andrea hat sich ein paar Mal ein Herz genommen und den Ball versenkt“, meinte der TSV-Coach.

Sein Team, das ohne Sarah Mannefeld und Katrin Wichtl antrat, gestaltete die ersten Minuten aufgrund eines variables Spiels über den Kreis und dem Rückraum offen. Nach dem 5:6 (13.) häuften sich bei den Gästen jedoch die Feh-ler. Waltenhofen nutzte das weidlich aus und setzte sich bis zur Pause mit acht Toren ab. „Das zehrte natürlich am Selbstvertrauen“, räumte Sander ein.

Zwingende Torabschlüsse zu Beginn der zweiten Hälfte bei seinem Team blieben dadurch rar. Die Gastgeberinnen setzten sich so kontinuierlich ab. Ab dem 25:13 (43.) schalteten die Allgäuerinnen einen Gang zurück. In Verbindung mit mehr Aggressivität in der TSV-Abwehr und einem deutlich treffsicheren Angriff als zuvor gestalteten die Weilheimerinnen die Schlussphase so wieder ausgeglichen. An der deutlichen Niederlage änderte sich aber nichts mehr.


Spielerinnen und Tore: Andrea Wichtl (6), Karen Albust, Elisabeth Zwiekopf (je 4), Sabrina Gerold, Anita Tratz (je 2), Veronika Melypataki (2/2), Birgit Schuster (1), Luca-Sophie Padberg, Marina Wichtl, Christine Roth; Tor: Marlene Zwiekopf.

R.Halmel, 6.11.18