12.10.2018 Damen: Zittersieg gegen Lieblingsgegner

Weilheimer Damen drehen Partie in Mindelheim kurz vor Schluss - 17:16 Auftakterfolg

Der TSV Mindelheim bleibt auch in der neuen Saison ein Lieblingsgegner der Weilheimer Handball-Damen. Bei den Allgäuerinnen setzten die Schützlinge des neuen Trainers Michael Sander ihre Erfolgsserie fort. Den 17:16 (8:10) Zittersieg zum Auftakt der Bezirksoberliga machten die Weilheimerinnen aber erst in den letzten Minuten perfekt. „Das war ein richtiger Krimi“, gestand Teamsprecherin Sarah Mannefeld.

„Die Abwehr zeigte von Beginn an eine gute Leistung, nur leider haben wir unsere guten Chancen zu wenig genutzt“, berichtete Mannefeld, nachdem die Weilheimerinnen mit Ausnahme einer kurzzeitigen 2:1 Führung fast ständig in Rückstand lagen. Nach fünf Treffer der Gastgeberinnen in Folge sah sich Sander in der ersten Hälfte schon frühzeitig genötigt eine Auszeit zu nehmen. Danach lief es für die Gäste wieder besser. Bis zum Seitenwechsel kämpften sie sich wieder auf zwei Tore heran. Mit dem Halbzeitpfiff bekamen sie sogar noch die Chance zum Anschlusstreffer. Katrin Wichtl scheiterte jedoch bei ihrem Siebenmeter.

Nicht viel besser erging es Mannefeld gleich nach der Pause. „Wir haben uns da von der Torfrau zu sehr einschüchtern lassen“, bekannte Mannefeld, nachdem später auch noch ein dritter Strafwurf vergeben wurde. Die schlechte Torausbeute ließ die Gäste weiter ins Hintertreffen geraten. Beim 12:16 (46.) drohten den Weilheimerinnen langsam aber sich die Felle davon zu schwimmen. In der Schlussphase stand die Abwehr trotz einer Unterzahlsituation jedoch bombenfest. Torfrau Marlene Zwiekopf hielt ihren Kasten sauber und vorne nutzten die Weilheimer Damen ihre Möglichkeiten konsequenter. Mit vier Treffer in Folge glichen sie beim 16:16 (55.). 74 Sekunden vor der Sirene behielt dann Veronika Melypataki die Nerven. Per Strafwurf brachte sie die Gäste zum zweiten Mal in Führung und die zitterten sie trotz einer anschließenden Strafzeit auch ins Ziel.


Spielerinnen und Tore: Karen Albust (6), Marina Wichtl (3), Elisabeth Zwiekopf (2), Sarah Mannefeld, Katrin Wichtl (2/1), Anita Tratz (1), Veronika Melypataki (1/1), Sabrina Gerold, Christine Roth; Tor: Marlene Zwiekopf.

R.Halmel, 25.9.18